ROLLSTUHLRAMPEN PROJEKTIERUNG

Unser Zeichenbüro unterstützt Sie gerne bei Fragen zur Dimensionierung, Zeichnung und Projektierung von Rollstuhlrampen.


Zu beachten bei der Projektierung

  • Wofür soll die Rampe genutzt werden?
  • Sollen Behinderte es einfacher haben oder handelt es sich stattdessen um Materialtransporte?
  • Welche Breite und welche Längen benötige ich?
  • Erfüllt die Länge der Rollstuhlrampe die Anforderung an die maximale Neigung von 1:12?
  • Der Höhenunterschied zwischen Bodenniveau und Abfahrt sollte für die Rollstuhlrampe nicht mehr als 1 Meter betragen.
  • Wird für das Projekt ein kindersicheres Geländer benötigt?
  • Kann ich meine Wünsche an lagergeführte Abmessungen anpassen?
  • Für den Handlauf können wir auch integrierte LED- Beleuchtung anbieten. Ist das für das Projekt erforderlich?

Zu beachten bei der Bestellung

  • Überprüfen Sie, dass die Rampenlänge die Mindestanforderung an die Neigung erfüllt.
  • Neben der lagergeführten Breite von 1300 mm können wir auch eine Breite von 1500 mm anbieten, die mit kurzer Lieferzeit geliefert werden kann.
  • Überprüfen Sie etwaige Anforderungen an die Kindersicherheit.
  • Für Rampen, die beispielsweise zum Materialtransport verwendet werden sollen, haben wir ein großen Angebot an Rampen mit einer Breite von 900 mm.

Die Anforderungen an die Rollstuhlrampen nehmen schnell weiter zu. Bei Weland wissen wir ständig über den aktuellen Stand Bescheid und können Sie über die Anforderungen und gerade für Ihr Projekt erforderlichen Anpassungen informieren.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden.


Belastungen

Unsere Rampen sind ausgelegt für 3 kN/m2.
Für andere Belastungen haben wir andere Alternativen im Angebot.


Allgemeine Tipps

Zusammenfassung der Bauvorschriften des schwedischen Amts für Wohnungsbau Boverket bzgl. Bauen für Behinderte (Ergänzung zu BBR)

Zugänglichkeit zum Gebäude
Zu einem Gebäude, das für Personal mit eingeschränktem Bewegungs- oder Orientierungsvermögen zugänglich sein soll, ist mindestens ein Eingang so zu platzieren und gestalten, dass er von diesen Personen verwendet werden kann.

Allgemeine Tipps
Der Laufweg sollte: Horizontal verlaufen oder zwischen mindestens 2 Meter langen Ruhepodesten eine maximale Neigung von 1:12 haben. Einen Höhenunterschied von maximal 0,5 Meter zwischen den Ruhepodesten haben. Mindestens 1,3 Meter breit sein. In bestimmten Fällen, z. B. bei individueller Anpassung, können schmalere Rampen akzeptiert werden.

Eingang und Verbindungsräume
Rampen in Räumen oder Durchgangswegen sollten zwischen mindestens 2 Meter langen Ruhepodesten einen maximalen Höhenunterschied von 0,5 Meter mit einer Maximalneigung von 1:12 überwinden.

Weil eine Rampe gemäß der Bestimmungen einen maximalen Höhenunterschied von 0,5 Meter überwinden soll, darf eine Rampe mit einer Neigung von 1:12 maximal 6 Meter lang sein. Ein Höhenunterschied von mehr als 0,5 Meter wird auf zwei Rampen mit dazwischen liegendem Ruhepodest aufgeteilt.

Geländer und Handlauf
Nicht von Wänden begrenzte Rampen müssen Geländer haben, welche die Verletzungsgefahr verringern. Rampen, die höher als 0,5 Meter sind, müssen Handläufe oder Entsprechendes auf beiden Seiten haben.

Lesen Sie mehr über die Zugänglichkeit auf der Webseite von Boverket.


Beispiele für Rampen und Absätze und Ruhepodeste

Beispiel 1

Rampen mit Absatz 90°, keine angrenzenden Wände.

Beispiel 2

Rampen mit Absatz 90°, eine Seite des Absatzes wird an einer Wand befestigt.

Beispiel 3

Rampen mit Zwischenabsatz 180°, keine angrenzenden Wände.

Beispiel 4

Rampen mit einer Höhe von mehr als 0,5 m werden mit einem zwischenliegenden Ruhepodest von 2 m Länge versehen und verlaufen geradeaus weiter. Der Absatz kann an einer Wand befestigt werden.